Grünlandpflege


Uns ist kein anderes Tier bekannt, welches zur ganzjährigen Grünlandpflege besser eingesetzt werden kann als ein Alpaka. Sie haben weiche „Sohlen“ und richten damit keinen Schaden an der Grasnarbe an, auch nicht im Frühjahr, wie es etwa bei Pferden oder Ponys der Fall ist. Man kann die Tiere das ganze Jahr über auf einer Weide belassen, sie fressen das nachwachsende Gras immer wieder stückchenweise von oben her ab und halten somit systematisch die gesamte Weide kurz. Es ist natürlich besser, wenn man Wechselweiden hat und somit dem Gras auch mal eine Chance zum Großwachsen gibt und die Samenbildung erreicht wird. 4 Wochen nach der Heugewinnung kommen die Tiere dann wieder auf diese Weiden. Wer aber kein Heu selbst machen will oder kann, lässt die Tiere das ganze Jahr über auf der gleichen Weide.

Im Endeffekt machen Alpakas nicht viel mehr Arbeit als ein Rasentraktor, einmal die Weide eingezäunt, dann halten sie das Gras immer schön kurz.

 

Zucht


Die Züchtung und somit die gezielte Verbesserung der Eigenschaften der Alpakafaser und des Körperbaus stellen ebenso einen Grund dar, warum man Alpakas halten sollte.

Wer gezielt in immer bessere Genetik investiert, wird mit der Zeit auch Erfolge in seiner Nachzucht verzeichnen und diese Tiere dann auch zu einem guten Preis verkaufen können. Ein Alpaka ist in aller Regel immer nur mit einem Fohlen 11 1/2 Monate trächtig und damit ist von Natur aus eine gewisse Preisstabilität vorhanden. Man bezeichnet eine Investition in Alpakas auch als „best Livestock Investment“, also die beste Investition im Bereich der Tierzucht.

 

Förderung des Wohlbefindens


Nehmen sie sich ruhig mal ein paar Minuten oder eine Stunde Zeit und beobachten sie die Tiere. Harmonie, Geselligkeit, Ruhe, Vertrauen, Interessiertheit, die Liste der tollen Eigenschaften der Alpakas ließe sich unendlich fortsetzen. Es ist eben so, dass Alpakas diese tollen Eigenschaften besitzen. Außerdem sehen sie einfach knuffig aus mit ihren großen, runden, dunklen Augen und der Wuschelmähne. Wenn dann noch die kleinen Fohlen mit auf der Wiese herumtollen, ist das Glück perfekt. Untereinander verständigen sich Alpakas mit einem sanften Summen. Wenn man diese Töne hört, möchte man am liebsten mitsummen.

 

Samtweiche Wolle

 

Das ist der Hauptgrund, warum Alpakas von jeher gezüchtet werden. Die Wolle heißt Vlies und besteht aus ganz feinen Haaren. Die Haare sind innen hohl und haben dadurch enormes Isolationsvermögen. Eine Winter-Bettdecke aus Alpaka ist nur 2-3 cm dick und hält bedeutend wärmer als eine Daunendecke mit 10 cm Stärke. Wir wollten vorher diese Tatsache nicht glauben aber nachdem wir unsere erste Schur zu Bettdecken verarbeitet hatten und im Winter die neuen Decken testeten, waren wir überzeugt. Die Decke ist so herrlich leicht und schwebt regelrecht über dem Körper.

Außerdem umhüllt man sich dabei mit 100% Naturmaterial, was gar nicht mal so teuer ist und dazu noch auf der eigenen Weide wächst, das ist einfach genial.

 

Trekking


Das Spazierengehen mit Alpakas bezeichnet man als Alpaka-Trekking.

Das ist aktive Entspannung für Körper und Seele. Die ruhige und sanfte Ausstrahlung der Tiere begeistert die Teilnehmer immer wieder aufs Neue. Entfliehen sie dem Alltagsstress in die Natur und erfahren sie viel Neues und Wissenswertes über unsere knuffigen Kleinkamele.

Besonders Kinder stellen oft eine große Bindung zu den Tieren her. Immerhin will es schon etwas heißen, so ein großes Tier (aus kindlicher Perspektive) an einer Leine zu führen und somit dem Tier zu zeigen, wie der Hase läuft. Das Selbstvertrauen wird hierbei ungemein gefördert. Nicht umsonst werden Alpakas auch zur tiergestützten Therapie eingesetzt.

 

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